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Fata Morgana

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Fata Morgana, Aufnahme von Stefan Weber

Fata Morgana, Aufnahme von Stefan Weber

Fata Morgana, Aufnahme von Stefan Weber

Fata Morgana, Aufnahme von Stefan Weber

Jeder hat bestimmt schon einmal auf den erhitzten Landstraßen im Sommer Pfützen oder nasse Stellen gesehen, die beim Näherkommen plötzlich weg waren. Das war eine Fata Morgana.

Eine Fata Morgana ist eine Luftspiegelung an den Grenzschichten unterschiedlich temperierter Luft. Diese Spiegelungen können nach oben oder unten entstehen.
Wenn wir nun in einem flachen Winkel entlang den Luftschichten blicken, kann diese Schicht wie ein Spiegel wirken. Dann eben sieht man auf der Straße eben keine Pfütze sondern den Himmel. Solche flachen Winkel haben wir an langen Straßen oder am flachen Meer und Strand. Dort kommen diese Erscheinungen häufig vor.

Jedoch können auch Grenzschichten der Luft in größerer Höhe auftreten. Dies kommt oft vor wenn eine Inversionswetterlage herrscht und keine Durchmischung der Luft stattfinden kann. Dann können im Extremfall Gebäude oder andere Landschaftsdetails über Berge hinweg an den Himmel gespiegelt werden. Dann sieht man das Objekt auf dem Kopf am Himmel schweben.

Am Meer werden oft Schiffe oder Inseln sehr entstellt. Als Beispiel sind hier Bilder von den Halligen an der Nordfriesischen Küste und dem weiten Sandstrand der Insel Amrum zu sehen. Bei genauer Betrachtung fallen Strandwanderer vor der "schwebenden" Dünenlandschaft auf, und die Warften liegen wie "UFO's vor Anker".

Bilder und Text von Stefan Weber