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Beobachtungshinweise für Januar 2016

Details

 

Mond und Planeten

Der Vollmondtermin für Januar 2016 fällt auf den 24. Januar 2016; der Neumondtermin auf den 10. Januar 2016. Die beste Beobachtungszeit für den Monat Januar liegt zwischen dem 3. Januar und dem 17. Januar 2016.

 

Am Morgen des 20. Januars kommt es nochmals zu einer Sternbedeckung von Aldebaran durch den Mond. Dieses mal ist nur im Norden und Westen von Deutschland der Beginn der Bedeckung zu beobachten. Der Mond nähert sich Stück für Stück Aldebaran an, dem roten Auge im Sternbild Stier, um ihn schließlich etwa um 4:27 in Hamburg bzw. um 4:25 in Frankfurt/Main zu verdecken. Da der Mond den Stern in der Schlußphase der Annäherung überstrahlt empfiehlt sich der Einsatz eines kleinen Teleskops oder Fernglases. Die exakten Zeiten hängen vom Beobachtungspunkt ab.

 

Merkur

Merkur zeigt sich zum Monatsbeginn noch einmal kurz am Abendhimmel. Ab dem 3. Januar wird es aber sehr schwer Merkur am Westhorizont auszumachen. Weitere Hinweise zur Sichtbarkeit von Merkur gibt es im Internet zum Beispiel bei der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.

 

Venus

Venus ist am Osthimmel als Morgenstern unterwegs. Ihre Aufgänge verspäten sich aber immer mehr; gleichzeitig erfolgen die Sonnenaufgänge langsam etwas früher. Die Sichtbarkeit von Venus nimmt dadurch im Laufe des Monats um 1,5 Stunden ab.

Gleich zu Monatsbeginn kommt es zu mehreren schönen Begegnungen von Venus mit anderen Himmelsobjekten. Den Reigen eröffnet der Vorbeizug von Venus am Stern Antares mit 6° Abstand am Morgen des 6. Januars. Einen Tag später steht die schmale Mondsichel bei Venus und Saturn gegen 7 Uhr morgens. Den Abschluß bildet am 9. Januar die enge Begegnung von Venus und Saturn.

 

Konstellation am 7. Januar gegen 7 Uhr morgens

Am 7. Januar um 7 Uhr morgens begegnet der schmale Mond den Planeten Venus und Saturn

 

Mars

Mars baut seine Stellung am morgendlichen Osthorizont weiter aus. Er steigert seine Helligkeit auf 0,8mag und läßt sich mit bloßem Auge leicht beobachten.

 

Jupiter

Jupiter beginnt seine Oppositionsschleife und baut seine Position am Osthorizont weiter aus. Im Laufe des Monats wird es zum Planeten der ganzen Nacht und seine Helligkeit ebenfalls leicht zu auf -2,4mag.

 

Saturn

Saturn geht im Monatsverlauf immer früher auf und kann besser am Morgenhimmel entdeckt werden. 

 

Meteorströme im Januar

Im Januar treten einige Sternschnuppenströme auf. Die meisten von ihnen zählen eher zu den schwächeren Vertretern. Aus dieser Masse ragen die Quadrantiden hervor. Sie treten gleich zu Monatsbeginn vom 1. Januar bis zum 5. Januar auf. Das Maximum mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde wird am 3. Januar erwartet.
Der Ursprung oder Radiant liegt im Sternbild Bärenhüter (lat. Bootes), deshalb werden sie auch als Bootiden bezeichnet. Der ursprüngliche Name Quadrantiden leitet sich vom alten Sternbild Mauerquadrant ab, das jedoch nicht mehr offiziell geführt wird.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Grafiken erstellt mit Stellarium. Text von Markus Walter