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Beobachtungshinweise für September und Oktober 2016

Details

 

Mond und Planeten

  abnehmender Mond  25. August 2016
  Neumond  1. September 2016 
zunehmender Mond  9. September 2016
  Vollmond  16. September 2016 
abnehmender Mond  23. September 2016 
  Neumond  1. Oktober 2016 
zunehmender Mond  9. Oktober 2016
  Vollmond  16. Oktober 2016 
abnehmender Mond  22. Oktober 2016 
  Neumond  30. Oktober 2016 
  beste Beobachtungszeit  25. August bis 8. September 2016
 24. September bis 8. Oktober 2016
 23. Oktober bis 6. November 2016

Mondfinsternis im September

Am 16. September 2016 kommt es am frühen Abend zu einer Mondfinsternis. Es handelt sich dabei um eine Halbschattenfinsternis, bei der der Mond nicht in den Kernschatten der Erde eindringt. Dadurch wird sich der Mond nicht deutlich verfinstern, sondern im oberen Bereich nur etwas dunkler erscheinen.
Der Eintritt in den Halbschatten erfolgt gegen 19:00 (1. Kontakt). Richtig sehen kann man die Verfinsterung ab ca. 20 Uhr und dauert bis 22 Uhr. Das Maximum der Verfinsterung erfolgt kurz vor 21 Uhr. Beendet wird die Finsternis mit dem Austritt aus dem Halbschatten kurz vor 23 Uhr. Die Uhrzeiten sind alle in Sommerzeit angegeben und weichen je nach geografischer Lage etwas ab. Mehr zu dieser Finsternis finden Sie zum Beispiel bei www.mondfinsternis.info.

 

Merkur

Merkur taucht im letzten Septemberdrittel in der Morgendämmerung auf. Ab dem 23. September kann Merkur beobachtet werden; den höchsten Punkt am Horizont erreicht Merkur dann am 28. September. Diese Morgensichtbarkeit läßt sich gut bis zum 8. Oktober verfolgen. Danach wird es zunehmend schwieriger Merkur auszumachen. Mehr Infos auf der Homepage der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.

 

Venus

Venus kann ihre Stellung als Abendstern im September nur wenig ausbauen. Ihre Untergänge erfolgen recht früh und nur durch die früher einsetzende Dämmerung gewinnt Venus etwas mehr Beobachtungszeit. Dieser Trend hält auch im Oktober an.

 

Mars

Mars zieht sich immer mehr vom Abendhimmel zurück und verringert seine Helligkeit weiter. An der Sichtbarkeitsdauer am Abendhimmel ändert sich aber nur wenig, da die Dunkelheit immer früher einsetzt.

 

Jupiter

Jupiter ist im September nicht zu beobachten. Ab Mitte Oktober macht sich Jupiter am Morgenhimmel bemerkbar und baut seine Sichtbarkeit bis Ende Oktober etwas aus.

Am Morgen des 11. Oktobers kommt es zu einer nahen Begegnung der beiden Planeten Merkur und Jupiter am Osthorizont. Beide Planeten sind recht hell und sollten etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang mit einem Fernglas aufzufinden sein. Da die beiden aber recht tief über dem Horizont stehen ist eine freie Sicht zum Horizont notwendig.

 

Am Morgen des 11. Oktobers kommt es zu einer nahen Begegnung der beiden Planeten Merkur und Jupiter

Am Morgen des 11. Oktobers kommt es zu einer nahen Begegnung der beiden Planeten Merkur und Jupiter

 

Saturn

Saturn steht im September bereits bei Einbruch der Dunkelheit am Südwesthimmel und zieht sich im Laufe des Oktobers immer mehr zurück. Ende Oktober wird es schwer Saturn mit dem bloßen Auge aufzusuchen. Nur durch die immer früher einsetzende Dunkelheit kann man ihn noch eine zeitlang am Abendhimmel beobachten.

 

Meteorströme im September und Oktober

Neben einigen schwächeren Sternschnuppenströme machen sich ab dem 2. Oktober bis zum 7. November 2016 die Orioniden bemerkbar. Sie erreichen am 21. Oktober ihr Maximum.

 

Terminhinweise

Vom 1. September bis zum 4. September 2016 findet das bayerische Teleskoptreffen BTM am Osterberg statt.

Am Samstag, den 10. September 2016 findet die 11. Internationale Astronomie-Messe AME 2016 in Villingen-Schwenningen statt.

Am Samstag, den 8. Oktober 2016 ist das nächste Teleskoptreffen Astro-Live auf dem Breitenstein geplant. Hinweise zum Treffen unter www.tecksky.de.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Grafiken erstellt mit Stellarium. Text von Markus Walter