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Beobachtungshinweise für Januar und Februar 2017

Details

 

Mond und Planeten

  Neumond  29. Dezember 2016
zunehmender Mond  5. Januar 2017
  Vollmond  12. Januar 2017
abnehmender Mond  19. Januar 2017
  Neumond  28. Januar 2017 
zunehmender Mond  4. Februar 2017
  Vollmond  11. Februar 2017
abnehmender Mond  18. Februar 2017
  Neumond  26. Februar 2017
  beste Beobachtungszeit  22. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017
 21. Januar bis 4. Februar 2017
 19. Februar bis 5. März 2017


Am Abend des 5. Februars kommt es zu einer Bedeckung des Sterns Aldebaran im Sternbild Stier durch den Mond. Allerdings stellt diese Bedeckung ein Grenzfall dar; nur für weit südlich gelegene Teile Deutschlands kommt es wirklich zu einer Bedeckung. Für die meisten kommt es nur zu einer nahen Begegnung der beiden. Mehr Infos auf der Homepage der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.

 

Partielle Mondfinsternis in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar

In den frühen Morgenstunden des 11. Februars kann eine partielle Mondfinsternis beobachtet werden. Dabei bewegt sich der Mond in den Halbschatten der Erde. Zwischen 1 Uhr und 3 Uhr morgens sollte sich der obere Teil des Mondes etwas dunkler zeigen als der restliche Mond. Allerdings sind die Effekte nicht so deutlich wie bei einer totalen Mondfinsternis. Mehr Infos auf der Homepage www.mondfinsternis.info.

 

Merkur

Merkur bietet uns gleich zum Jahresbeginn eine Morgensichtbarkeit. Von Anfang Januar bis Anfang Februar steht Merkur am morgendlichen Osthimmel. Den höchsten Punkt am Horizont erreicht Merkur vom 9. Januar bis zum 16. Januar. Mehr Infos auf der Homepage der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.

 

Venus

Venus baut ihre Stellung als Abendstern im Laufe des Januars weiter aus und erreicht Ende des Monats die größte Höhe über dem Horizont. Im Februar bleibt uns Venus am frühen Abendhimmel erhalten und erreicht am 17. Februar ihre größte Helligkeit; aber es beginnt langsam die Annäherung an die unteren Konjunktion Ende März.

 

Venus und Mars halten sich zur Zeit in der gleichen Himmelsregion auf, ohne sich aber deutlich näher zu kommen. Trotzdem kann es interessant sein, die Bewegung der beiden Planeten vor dem Sternenhintergrund zu verfolgen. Auch kommt es immer wieder zu hübschen Himmelsanblicken in Kombination mit der Mondsichel. Hier exemplarisch die Stellung am 1. Januar und am 31. Januar.

 

Mars, Venus und die Mondsichel am 1. Januar

Mars, Venus und die Mondsichel am 1. Januar

Mars, Venus und die Mondsichel am 31. Januar

Mars, Venus und die Mondsichel am 31. Januar

 

Mars

Mars profitiert von dem steilen Verlauf der Ekliptik und kann sich weiterhin am Abendhimmel halten. Seine Helligkeit nimmt aber weiter ab und Mars wird immer unauffälliger.

 

Gleich zum Jahresbeginn begegnet Mars dem Planeten Neptun und kann uns als Aufsuchhilfe dienen. Die größte Annäherung ist für uns leider nicht beobachtbar, aber am Abendhimmel des 1. Januars stehen beide immer noch nah beieinander. Zur Beobachtung von Neptun ist ein Fernrohr oder zumindest ein lichtstarkes Fernglas auf einem stabilen Stativ erforderlich.

 

Gleich zum Jahresbeginn begegnet Mars dem Planeten Neptun und kann uns als Aufsuchhilfe dienen.

Gleich zum Jahresbeginn begegnet Mars dem Planeten Neptun und kann uns als Aufsuchhilfe dienen.

 

Jupiter

Jupiter hält sich weiter am Morgenhimmel auf und steht im Sternbild Jungfrau in der Nähe von Spika. Im Laufe der Monate verlagert Jupiter seine Aufgänge in die erste Nachthälfte.

 

Saturn

Saturn ist vor der Morgendämmerung am Osthorizont zu finden. Allerdings braucht es schon gute Beobachtungsbedingungen für eine erfolgreiche Sichtung. Bei der Beobachtung mit einem Teleskop sollte man auf die Ringöffnung achten; die Ringe des Planeten erscheinen sehr weit geöffnet und wir blicken auf die Nordseite der Ringe.

 

Komet 45P/Honda-Mrkos-Pajdušáková

Aktuell kann der Komet 45P/Honda-Mrkos-Pajdušáková am Abendhimmel beobachtet werden. Seine Helligkeit ist aber so schwach, dass ein Fernglas auf Stativ oder ein kleines Teleskop benötigt wird. Trotzdem ist es ein Versuch wert, den Kometen einmal nachzujagen. Mehr Infos finden Sie zum Beispiel auf der Homepage www.kometarium.com.

 

Meteorströme im Januar und Februar 2017

Im Januar und Februar 2017 treten viele schwächere oder unregelmäßige Meteorströme auf. Aus dieser Menge ragen die Quadrantiden kurz nach dem Jahreswechsel hinaus, denn sie können im Maximum bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde aufweisen.
Die Quadrantiden machen sich vom 28. Dezember 2016 bis zum 12. Januar 2017 bemerkbar und erreichen ihr Maximum in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar. Zum Maximum geht der zunehmende Mond gegen 23 Uhr unter; so sollten bei klarem Himmel in der zweiten Nachthälfte optimale Bedingungen herrschen und sich viele Sternschnuppen zeigen.
Der Name des Meteorstromes geht auf das alte Sternbild Mauerquadrant zurück, das heutzutage nicht mehr verwendet wird. Heute steht an seiner Stelle das Sternbild Bärenhüter oder Bootes. Daher findet man auch den Namen Bootiden.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Grafiken erstellt mit Stellarium. Text von Markus Walter